Montag, 30. Mai 2016

eat - sleep - love - repeat

...oder so ähnlich.

Heute knüpfe ich an meinen vorletzten Blogbeitrag an, in dem es um meine Gewichtsabnahme ging. Denn in den letzten Tagen habe ich mir mehr Gedanken um mein Selbstwertgefühl gemacht. Es steckt eine gute Frage darin: was bin ich selbst wert? Wie sehe ich mich? Und bin ich gut zu mir?


Mit zunehmendem Gewichtsverlust (oder auch Gewichtszunahme - ich kann echt ein Lied davon singen) hat sich meine Wahrnehmung für mich selbst kaum verändert. WENN ich denn mal in Klamottenläden gehe, greife ich immer noch zu meiner bewährten Standardgröße, wundere mich aber darüber, warum meine alten Shirts langsam schlabberig an mir aussehen. Vor kurzem musste ich ein Loch in meinen Gürtel stechen, weil er... einfach "zu Ende" war. Auch die Waage zeigt viel weniger an. 


Dennoch habe ich auch viele Tage, an denen ich ziemlich "aus dem Rahmen" falle. An denen ich zuviel esse oder es schlichtweg vergesse. 


Es gab Nächte, in denen ich nicht gut geschlafen habe. Manchmal war es zuviel, manchmal zuwenig Schlaf. Die Tage, an denen ich mir das Kaffeepulver direkt von der Nase ins Hirn ziehen möchte, sind echt hart. 


Doch das Elementarste - und DA bin ich gerade dran - ist es, sich selbst zu mögen. Habt Ihr schonmal versucht, Euch in Unterwäsche vor einen Spiegel zu stellen, und EUCH SELBST zu sehen? Versucht es mal...


Es haut mich immer um, wenn ich Feedback von anderen Menschen bekomme. "Sieh Dich an, es ist alles richtig gut proportioniert... Du bist toll, Dein Körper ist toll!" - "Was denkst Du denn, was Du mit 60 kg siehst? Keine Skoliose und wallende Lockenmähne? Sieh HIN - Du bist schön!"


Vor zwei Tagen hatte ich eine kleine "Auseinandersetzung" mit jemandem, der mich sehr gut kennt. Er hat mir Mut zugesprochen, mich endlich zu sehen.

"... dass Du Dich verlierst, DAS soll Dir nicht nochmal passieren. Du veränderst Dich gerade. Du kämpfst hart! Doch... für wen tust Du das? Ich hoffe, dass Du endlich erkennst, was ich, was alle anderen in Dir sehen!"


Ich versuche es weiter. Damit es nicht nur mit dem Essen und Schlafen klappt. 

LOVE - REPEAT!
💖


Shirt
second hand bei einer Kleiderbörse ertauscht und gepimpt

Plotterdatei
"eat & more" von Din.Din - Handmade (bis Dienstag, 01.06.2016 noch zum Einführungspreis via Din.Din oder Dawanda)

Kommentare:

  1. Das Feedback von Mitmenschen,ob positiv oder negativ, ist für mich sekundär.

    Wenn ich 2kg (jaaaaa, 2kg…) zunehme und dieses kommuniziere, bekomme ich oft mit einem Augenrollen gesagt: Och, 2kg?? WO DENN? Du hast doch eine tolle Figur!
    Ja, das mag für meine Mitmenschen so sein. Allerdings muss ich mich doch wohlfühlen! Und wenn meine Hose kneift, weil ich diese beschissenen 2kg zugenommen habe (Immer Bauch und Hüfte…), dann fühle ich mich nicht wohl! PUNKT!
    ICH MUSS MICH LIEBEN! Das strahle ich dann auch aus und gehe selbstbewusst durch's Leben. Nicht immer gelingt das, aber zu 90% schon :D

    Für Dich das Beste!

    Un abbraccio per te ♥

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    1. Du hast Recht - das Feedback mag sekundär sein. Die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung wundert mich nur immer.

      Und ob es 2 oder 5 kg sind - auch hier gilt für mich: es ist immer persönliches Empfinden. ;-)

      Ti ringrazio bella! ♥

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