Freitag, 16. Januar 2015

Ja, ich bin noch da... auf meinem neuen Weg

Hallo in die Runde!

Da habe ich meinen Blog wohl ganz schön vernachlässig... Aufmerksame Facebook-Leser kennen inzwischen den Grund. Aber bevor Ihr denkt, dass es von hier nichts Neues mehr gibt, möchte ich doch ein Lebenszeichen in die Welt da draußen geben.

Ich muss zugeben, dass mich die letzten Wochen und Monate ziemlich geschlaucht haben. Ich bin immer wieder total beeindruckt, wie bekannte Näh-VIPs ein Teilchen nach dem anderen zeigen können. Neidlos frage ich mich, ob ihr Tag 48 Stunden hat. Meiner hat leider nur 24 - und davon wollen noch ein paar Stunden im Erstjob und natürlich auch mit der Räubertochter verbracht werden. Und dann gibt es noch die Nachbeben meiner persönlichen Krise, die mich manchmal sehr müde machen. Aber wie bereits erwähnt: ich sehe mich nach wie vor als Macherin - nicht als Opfer - meines Lebens und der Umstände. Daher möge es mir verziehen sein, wenn ich es zur Zeit etwas langsamer angehen lasse. Denn auch wenn meine Seele nach dem Nähen schreit, so ruft sie doch auch nach ein bißchen Pause und Ruhe zum Runterkommen...

Nach den letzten stürmischen Tagen hat sich die Sonne heute doch dazu entschlossen, uns von ihrer Existenz zu überzeugen. Diese Gelegenheit haben wir sofort genutzt und uns in unserer neuen Umgebung etwas genauer umgesehen. Denn direkt bei uns um die Ecke beginnt ein Wald. Also haben wir unsere Digicams eingepackt und los gings:


Die Räubertochter hatte anfangs etwas Angst, dass wir Räubern begegnen könnten, aber als uns nach einigem Überlegen klar war, dass Robin Hood ja auch ein Räuber war (nur halt ein lieber), war wieder alles in Ordnung.


Ich bin schon ewig nicht mehr in einem Wald spazieren gewesen (warum eigentlich nicht?). Die Ruhe dort, ab und zu mit etwas Vogelgezwitscher durchzogen, war Balsam für meine Seele. Und auch die Sonne, die sich zwischen den Zweigen blicken ließ, schien mir etwas Hoffnungsvolles sagen zu wollen.

Wenn man mal die Perspektive wechselt, kann man wunderbare Dinge entdecken, die sonst verborgen bleiben, wenn man mit den Augen nur nach unten sieht und den Weg sucht.



Und wenn man mit den Beinen fest auf dem Boden steht, kann man wachsen und seine Zweige in den Himmel strecken, immer größer und stärker werden, bis einen auch der heftigste Sturm nicht mehr umreißen kann.

Man sollte nur nicht vergessen, ab und zu eine Pause zu machen und mal links und rechts seines Weges zu gucken, ob es dort nicht auch etwas Neues zu entdecken gibt.

Und wenn dem so ist...

... auch einfach mal mutig in neue Abenteuer hüpfen!

Denn man kann vorher nie wissen, wohin der Weg führt, welche Kurven auf uns warten und was hinter der nächsten Ecke zum Vorschein kommt. 

In diesem Sinne: haltet die Augen offen und freut Euch auf alles, was da kommen mag!

Eure Sabrina

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