Sonntag, 17. August 2014

Sizilien! Oder: back to the roots!

Wie ich es in einem vorherigen Blogpost angekündigt hatte, ist die Familie BeSaLi vom 03. bis 16.08.2014 im Urlaub gewesen. Es war aber nicht wie üblich ein Ost- bzw. Nordsee-Urlaub, sondern ein für mich ganz besonderer...

Seitdem ich denken kann, sind meine Eltern mit meiner Schwester und mir jedes Jahr in den Sommerferien nach Sizilien gefahren, um dort meine Großeltern (und weitere Verwandtschaft) zu besuchen. Da ich zuletzt vor 5 Jahren dort gewesen bin, hatte ich inzwischen eine schräge Form von Fern-Heimweh entwickelt. Obwohl ich wusste, dass der Urlaub auch anstrengend werden würde (dank der lieben Verwandtschaft), MUSSTE ich einfach in diesem Jahr wieder dorthin. Also haben wir diesen Abenteuer-Urlaub gebucht. Es war so toll, die erste Flugreise mit der 4-jährigen Räubertochter in meine Urlaubsheimat zu unternehmen! Von Hannover ging es über München nach Palermo - und von dort aus weiter nach Ribera, das im südwestlichen Teil Siziliens liegt.



Die größte Herausforderung war, dass es ein ganz anderer Urlaub werden würde als die zuvor bekannten. Ich war nun diejenige, die dort Autofahren musste, die die Organisatorin und Ansprechpartnerin für die liebe Verwandtschaft sein würde. Aber es war eine irre Erfahrung, sich dieser Herausforderung zu stellen und sie zu meistern.

Wir sind jeden Tag ans Meer gefahren und haben viele schöne Eindrücke gesammelt. Auch wenn es einige doch recht anstrengende Momente gab, war es ein großartiger Urlaub.

Hier zeige ich Euch nun die schönsten Bilder (in chronologischer, nicht in thematischer Reihenfolge) - mit dem Hinweis, dass ich KEINS davon mit einer Bildbearbeitungssoftware retuschiert habe. Nur der Blogtitel ist auf jedem zu finden - ansonsten könnt Ihr Euch von der unbearbeiteten Schönheit Riberas berauschen lassen:


Nach der Ankunft sind wir zuerst auf die Dachterrasse auf dem Landhaus meiner Oma gegangen und haben die wunderschöne Aussicht genossen.



Die große Urlaubsliebe der Räubertochter war gerade mal eine Woche alt und noch namenlos. Daher wurde sie von der Räubertochter auf den Namen Rose getauft.


Unser "Stamm-Strand": Seccagrande.

Weintrauben von Omas Land - mehr Bio geht nicht.

Es geht nichts über frische Mandeln. *mjam*

Den Sonnenuntergang konnte man nicht nur gut von der Dachterrasse aus sehen, sondern auch vom "Abgrund" am Ende des Landstückes meiner Oma.





Auch Perla und ihre Babykatze mussten ausgiebig gestreichelt werden.

Unter dem riesigen Olivenbaum haben wir jeden Morgen gefrühstückt.

So viele Hibiskus-Pflanzen habe ich bisher nirgendwo sonst gesehen.




Das Landhaus meiner Tante liegt direkt neben dem meiner Oma.

Der Sonnenaufgang ist genauso wunderschön wie der Sonnenuntergang und dauert nur zwei Minuten, weil die Sonne hinter einem Berg auf- bzw. untergeht.

Das Mittelmeer hat es der Räubertochter sofort angetan.







Wie bereits erwähnt: die Fotos sind unbearbeitet. ;-)

Mein Mann hat sich so lange auf Miesmuscheln mit Tomatensoße gefreut - auf Sizilien werden sie Cozze genannt. *lach*

Cola aus Glasflaschen schmeckt immer noch am Besten!



In Ribera gibt es einen Park, in dem wir spazierengegangen sind.

In diesem "Blättertunnel" haben meine Eltern vor -zig Jahren wunderschöne Hochzeitsfotos gemacht. Nun ist die Räubertochter mal hindurchgewandelt.

 
In dem kleinen Teich im Park haben wir eine Schildkröte entdeckt.

Die Pflanzenwelt Siziliens ist wunderschön...

Am Donnerstag findet immer der Wochenmarkt in Ribera statt. Wenn Ihr mal dorthin fahren solltet, müsst Ihr unbedingt frischen Ricotta probieren!




Am 14. August hatte meine Tante Geburtstag. Es gab eine obligatorische Eis-Torte mit meinem heißgeliebten Erdbeer-Joghurt-Eis, das mit den kleinen riberesischen Erdbeeren hergestellt wird. Ein Original, das sonst so nirgendwo zu finden ist.

Das sehr katholische Land feiert am 14. bzw. 15. August Ferragosto - am Strand von Seccagrande wird eine Madonnen-Statue auf einem Boot herumgefahren und danach aufgestellt.


Außerdem findet das Falló statt - über Lagerfeuern wird gegrillt und einige Leute zelten am Strand.

Die Strandpromenade von Seccagrande am Abend des Falló.

Rose hatte wohl so manches Mal ein Problem, mit ihren kurzen Beinchen mit der Räubertochter mitzuhalten.


Ob Ihr wollt oder nicht, aber ich muss diesen Ausblick von unserem Klo mit Euch teilen! *lach*

Sonnenuntergang auf Seccagrande.

Nun sind wir seit gestern nachmittag wieder zuhause. Ich merke, dass es mir doch schwer fällt, wieder in den Alltag zu finden. Dafür war ich einfach zu weit draußen. Ist aber nicht schlimm. Dazu fällt mir ein Spruch/Bild ein, das ich neulich im Netz gefunden habe:

Bin grad neben der Spur -
ist schön da!

In diesem Sinne einen wunderschönen Sonntag Abend Euch da draußen!

Kommentare:

  1. nach so einem Erleben, bleib noch ein bisschenneben der Spur, lach, lieber Gruß aus dem nicht so sonnigen Dassel.

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    1. Das mache ich gerne, liebe Grüße nach Dassel!

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  2. woooow ♥
    traumhaft....absolut traumhaft ♥ ♥ ♥
    liebe Grüsse, Bea :-*

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    1. Danke Süße! Ja, es war wirklich traumhaft und ich wünsch mich an so manchem Regentag wieder zurück...

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  3. Oh was für tolle Fotos. Ist ja fast als wäre man im Urlaub dabei gewesen.
    Ich brauche auch dringend Urlaub :)

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